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Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule)

State Institute For Initial Teacher Training

Carl-Benz-Str. 5

72250 Freudenstadt
07441 86051-10
07441 86051-29
poststelle@seminar-gs-fds.kv.bwl.de

Letzte Aktualisierung: 18.03.2020

Aktuelle Mitteilungen


Verabschiedung Fachleiter Bayer
 
„Mr. 100 %“ geht in den Ruhestand

Verabschiedung Klaus Bayer
Mit Klaus Bayer hat das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt, im Anschluss an eine Seminarkonferenz, einen langjährigen Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
 
Der kommissarische Seminarleiter Holger Birnbräuer sowie auch Bereichsleiter Timo Schlotter beschrieben Bayer als strukturiert, organisiert, immer reflektiert und absolut gewissenhaft.
Bayer bildete seit 2009 Lehramtsanwärterinnen und Lehreramtsanwärter zunächst als Lehrbeauftragter und bald schon als Fachleiter in Ethik und später auch in Mathematik aus.
Er betreute die Seminarbibliothek, kümmerte sich um die Pressearbeit, Prüfungspläne und arbeitete bis zur letzten Seminarkonferenz aktiv in der Steuergruppe Qualitätsentwicklung mit.
Auch die ehemalige Seminarleiterin Elisabeth Kryst sandte dem geschätzten Kollegen eine Videobotschaft und wünschte Klaus Bayer für seinen Ruhestand alles Gute.


Präsenzveranstaltungen nach den Pfingstferien

Liebe Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Kurses 2020,

wir freuen uns unheimlich, dass wir Sie nach den Pfingstferien - wenn auch zum Teil in geteilten Gruppen - endlich wiedersehen können.

Bis dahin wünschen wir Ihnen erholsame Ferien und bleiben Sie gesund.

Das Team des Seminars Freudenstadt


Liebe Studierende des Lehramts Grundschule,

in der unter dem Text zum Download bereitstehenden Präsentation erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Kontakte zum Vorbereitungsdienst in Baden-Württemberg und im Speziellen am Seminar Freudenstadt. Bitte scheuen Sie sich nicht, sich mit offenen Fragen bei uns zu melden.

Präsentation Vorbereitungsdienst Grundschule in Baden-Württemberg


Liebe Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter der Kurse 2019 und 2020,

einige Sachverhalte im Zusammenhang mit Prüfungen und Ausbildung haben sich ja bereits geklärt.

Über weitere Regelungen und Vorgaben informieren wir Sie auch weiterhin zeitnah.

Bitte schauen Sie auch regelmäßig auf die Website des Kultusministerium und die dortige FAQ-Seite:

www.km-bw.de


Erreichbarkeit des Seminars und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Gemäß der Vorgaben des Kultusministeriums und des ZSL ist der Ausbildungsbetrieb am Seminar in Präsenzveranstaltungen bis auf Weiteres ausgesetzt. In den Kernarbeitszeiten (Mo.-Do. 9.00 - 15.30 Uhr, Fr. 9.00-12.00 Uhr) ist das Seminar mit einer Ansprechperson besetzt, die unter der Nummer 07441 - 860 5110 erreichbar ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seminars sind in dieser Zeit über Ihre Dienst-Emailadressen erreichbar, die auch vom Homeoffice aus abrufbar sind.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Holger Birnbräuer (Kommissarischer Seminarleiter)


Die Auswirkungen der Schulschließungen sowie der Aussetzung von Präsenzveranstaltungen an den Seminaren haben die Überarbeitung des Ausbildungsplans des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) notwendig gemacht. Die überarbeitete Version (Stand 18.03.2020) finden Sie zum Download auf dieser Website.


Seminar Freudenstadt begrüßt 73 junge Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter



Im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde unter dem Motto „Der Freiheit folgt zwangsläufig die Verantwortung“ (Ernst Ferstl) begrüßte das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte am vergangenen Montag 73 junge Lehramtsanwärterinnen und -anwärter traditionell im Kursaal der Stadt Freudenstadt. Von verschiedenen Pädagogischen Hochschulen des Landes kommend beginnen die jungen Anwärterinnen und Anwärter ihren anderthalbjährigen Vorbereitungsdienst am Seminar in Freudenstadt. Hier werden die Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten des Studiums in engem Bezug zur Schulpraxis vertieft. Neben der begleitenden Ausbildung am Seminar sind die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter den Ausbildungsschulen der Staatlichen Schulämter Pforzheim und Rastatt zugewiesen.
Eröffnet wurde die Feier von Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer, der  den neuen Kurs sowie die zahlreichen Gäste begrüßte. Landrat Dr. Michael Rückert begrüßte die jungen Lehrerinnen und Lehrer für den Landkreis, stellte den Lehrerberuf als herausfordernd dar und wendete dann den Blick auf die Schönheit des Berufs: „Leuchtende Kinderaugen werden Ihnen zeigen, dass Sie die richtige Berufswahl getroffen haben“. Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel hob besonders die Verantwortung der angehenden Lehrerinnen und Lehrer für den gesunden Umgang mit Medien hervor. „Im Rahmen des Digitalpakts sorgt der Schulträger für die Ausstattung, Ihre Aufgabe ist der Einsatz im Rahmen der Medienentwicklungspläne der Schulen“. Schulamtsdirektor Karl Henne vom Staatlichen Schulamt Rastatt überbrachte ein Grußwort für die beiden zuständigen Schulämter Rastatt und Pforzheim. Er legte den Fokus auf die Tiefenstrukturen von Unterricht. „Sie haben Ihren Beruf gewählt. Nun folgt die Verantwortung aus dem Gelernten etwas zu machen. Nehmen Sie das Motto dieser Feier ernst und nehmen Sie Ihre Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Kinder wahr.“ Für die Kirchen sprach in diesem Jahr Schuldekan Hans-Jörg Dieter vom evangelischen Schuldekanat Freudenstadt auch im Namen seines katholischen Kollegen Clemens Dieterle aus Rottweil. Auch er bezog sich auf das Motto der Veranstaltung und rief zur Verantwortung auf im Bezug auf Psalm 8 „Gott hat den Menschen nur wenig niedriger gemacht als sich selbst und damit in die Verantwortung gestellt“. Als Vertreter der Ausbildungsschulen betonte Rektor Lars Waffenschmidt von der Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler in seiner humorvollen Ansprache die verschiedenen Blicke der Gesellschaft auf den vielfältigen Lehrerberuf. „Wenn Sie zu uns in die Schulen kommen, schauen Sie sich den Unterricht in vielen Klassen bei verschiedenen Kolleginnen und Kollegen in mehreren Fächern an, probieren Sie sich aus, Sie dürfen auch Fehler machen und entwickeln Sie sich weiter; Sie werden überall Hilfe finden.“ Auch die  Seminarsprecherin und der –sprecher des Vorgängerkurses setzten auf Humor und begrüßten ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger mit einem Video, in dem Sie schon mal das Seminarleben kurz darstellten und zeigten was ihren Nachfolgekurs in den nächsten eineinhalb Jahren erwartet. „Nutzt alles was Euch die Schulen und das Seminar bieten“ riefen sie ihnen zum Abschluss zu.
Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer legte in seiner Rede seine Gedanken zum Kursmotto „Der Freiheit folgt zwangsläufig die Verantwortung“ dar. „Bei allen Schwierigkeiten die Veränderungen mit sich bringen, dürfen wir keine Angst haben. Wir leben in einer Demokratie und können mitgestalten.“ Im  Schwerpunkt seiner Ansprache warf er einen Blick auf die sozialen Medien, in denen er ein teilweise bedingungsloses Weitergeben und Teilen von Neuigkeiten beobachtet, ohne dass diese geprüft werden. „Mit einer guten Recherche kann man hier Verantwortung zeigen. Hier wünsche ich mir Axiome zu den Grundrechten und Menschenrechten, sonst muss man über Dinge diskutieren, die man nicht diskutieren kann“.
Dann bedankte er sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten.
Umrahmt wurde die Einführungsfeier  von den jungen Musiklehrerinnen und –lehrern des Vorgängerkurses und dem Kurs „Weiterer Kompetenzbereich Musik“, die unter der Leitung ihres Lehrbeauftragten Wolfgang Groß einmal demonstrierten, wie moderner Musikunterricht aussehen kann. Groß leitete auch den Chor der Seminarmitarbeiterinnen und –mitarbeiter beim Eröffnungslied.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurden die jungen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter vereidigt und erhielten ihre Urkunde.
Gleich am Nachmittag begann dann die Ausbildung im Seminargebäude in der Carl-Benz-Straße 5. Zwei Wochen werden die Lehramtsanwärterinnen und –anwärter in einer Kompaktphase auf ihre Tätigkeit vorbereitet, bevor es Mitte Februar in die Ausbildungsschulen geht. Ab Mitte März beginnt dann die duale Ausbildung Schule und Seminar.


Informationen für künftige Lehreramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, die sich über lehrer-online-bw für den Vorbereitungsdienst ab Februar 2020 beworben haben und dabei Freudenstadt als Wunschseminar angegeben haben



Sehr geehrte künftige Lehreramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter,

wir freuen uns, dass Sie sich für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte (GS) Freudenstadt beworben haben.
Bitte beachten Sie folgende Informationen zum Aufnahmeverfahren des Vorbereitungsdienstes, die für alle 14 Grundschulseminare gelten.
Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, dürfen Sie gerne direkt mit uns in Kontakt treten.

1. Eine Bewerbung ist grundsätzlich nur über das oben genannte online-Portal möglich.
2. Über die Zuweisung an eines der 14 Grundschulseminare in Baden-Württemberg entscheidet jährlich Ende November eine zentrale Zuweisungskommission. Die einzelnen Seminare können keinen verbindlichen Einfluss auf die Zuweisung einzelner Bewerber an ein bestimmtes Seminar nehmen.
Die in Ihrer online-Bewerbung angegeben Standortwünsche werden nach den gegebenen Möglichkeiten berücksichtigt. Sollten Ihnen bei Ihrer Bewerbung so genannte Sozialpunkte vergeben worden sein, so erhöhen diese die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dem von Ihnen im ersten Rang angegebenen Seminar zugewiesen werden. Ein Anspruch auf die Zuweisung an ein bestimmtes Seminar oder an eine bestimmte Schule besteht i.d.R. nicht.
3. Grundsätzlich sind alle Grundschulen im Ausbildungsbereich des Seminars Freudenstadt auch Ausbildungsschulen. Es steht aber nicht jede Schule für jeden Kurs zur Verfügung. Zudem bestehen Einschränkungen hinsichtlich der Fächer, in denen die Schulen ausbilden können.
Sie können mit einer Schule Kontakt aufnehmen und mit der Schulleitung vereinbaren, dass Sie dort ihren Vorbereitungsdienst ableisten möchten. Die betreffende Schule muss dem Seminar diesen Wunsch dann schriftlich formlos mitteilen. Solche Zuweisungswünsche sollten bis Anfang November bei uns eingegangen sein. Sollten Sie dann dem Seminar Freudenstadt zugewiesen werden, kommen wir diesem Zuweisungswunsch nach Möglichkeit nach.
4. Dem Seminar Freudenstadt zugewiesene Bewerberinnen und Bewerber werden von uns Anfang Dezember schriftlich per E-Mail informiert. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie diese Informationen über Ihre bei der online-Bewerbung angegebene Mailadresse kurzfristig und sicher erreichen und Sie auch kurzfristig die dort geforderten Rückmeldungen an das Seminar geben können!

Hier finden Sie die aktuellen Ausbildungsschulen des Seminars Freudenstadt im Schuljahr 2019/20 im Überblick


Gruppenfoto Kursverabschiedung Kurs 2018

Seminar Freudenstadt verabschiedet 71 junge Lehrerinnen und Lehrer

In der Aula der Theodor-Gerhardt-Grundschule verabschiedete das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) am Donnerstagabend 71 junge Lehrerinnen und Lehrer nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung mit dem 2. Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen. Am Seminarstandort Freudenstadt werden Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Kooperation mit Schulen der Staatlichen Schulämter Rastatt und Pforzheim ausgebildet.
Der kommissarische Seminarleiter Holger Birnbräuer begrüßte die Absolventen und deren Gäste.
Ihre Gedanken zur Kursverabschiedung legte Direktorin a.D. Elisabeth Kryst dar, die den Kurs im Februar 2018 noch als Seminarleiterin empfangen hatte und bis vor kurzem mitbetreute. Sie zollte dem Kurs Respekt für die geleistete Arbeit und verwies auf die künftige umfassende Aufgabe die grundlegende Wissensvermittlung an den Kleinsten in den Schulen in Verbindung mit den vielen kleinen „Nebenaufgaben“ wie Schuhe binden, Nase putzen und trösten zu bewältigen.

Die Seminarsprecherin und der Seminarsprecher des bereits laufenden Kurses 2019 Lara Hurle und Benjamin Klenk hatten mit ihrem Kurs ein Video zur Verabschiedung gedreht, in dem auf humorvolle Weise die Art der Belastung des Referendariats dargestellt wurde.
Weitgehend musikalisch verabschiedeten sich die Seminarsprecherinnen und der Seminarsprecher des abgehenden Kurses Ramona Fischer, Annika Moss und Matthias Kaltenbach mit einem Rückblick auf die Zeit am Seminar und bedankten sich für die gute Betreuung in dieser Zeit.
Als Worte zum Kursabschluss interpretierte Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer das Motto des Kurses, ein Wort des Dalai Lama „Echten Respekt erlangen wir, wenn wir den Kontakt miteinander suchen und die gegenseitigen Wertvorstellungen verstehen und akzeptieren. So können wir Bewunderung und Wertschätzung füreinander entwickeln“.
Danach ehrte er gemeinsam mit seiner Vorgängerin die vier Kursbesten Sina Heid, Miriam Hiller, Sandra Klose und Matthias Kaltenbach.
Einen Blumengruß als Dankeschön erhielten sowohl die Seminarsprecherinnen und -sprecher für ihren hohen Einsatz für den Kurs und das Seminar trotz der hohen Belastung durch die Ausbildung als auch die Musikerinnen und Musiker der beiden Kurse.
Die Ausgabe der ersehnten Zeugnisse erfolgte in den einzelnen Pädagogikgruppen durch die jeweiligen Ausbilderinnen und Ausbilder unter dem Beifall der Anwesenden.
Zum Abschluss bedankte sich Birnbräuer bei allen an der Ausbildung Beteiligten für den hohen Einsatz.

Die gesamte Feier wurde weiter umrahmt durch musikalische Beiträge der jungen Musiklehrerinnen und –lehrern beider Kurse und einen Beitrag des Seminarchors, alle unter der Leitung des Lehrbeauftragten für Musik Wolfgang Groß.

Zum Abschluss der Feier überbrachte der Nachfolgekurs den Verabschiedeten die besten Wünsche auf bunten Papierherzen und lud zu einem selbst zusammengestellten kalten Büffet ein.




Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald

Seit mehreren Jahren kooperiert das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) erfolgreich mit dem Nationalpark Schwarzwald. Der kommissarische Seminarleiter Holger Birnbräuer durfte am 4. Juni 2019 die offizielle Plakette für Partner des Nationalparks entgegen nehmen. Die Übergabe fand zum Abschluss der Praktikumswoche des Seminars statt, die 15 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Nationalpark verbrachten. Dabei wurden sie zunächst durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks in die naturpädagogische Arbeit eingeführt. Anschließend konnten die neu erworbenen Kompetenzen bei der Betreuung von Schulklassen erprobt werden.

Übergabe Nationalparkplakette

Von links nach rechts: V. Schebesta, Staatssekretär KM, H. Birnbräuer, komm. Seminarleiter,

Dr. A. Baumann, Staatssekretär Umweltministerium, Dr. W. Schlund, Leiter Nationalpark


Eindrücke vom Projekt "Schule Kapern"

Auf der Website der Grundschule Baiersbronn-Mitteltal wurden unter den Menupunkten "Schule im Blickpunkt" > "Schulaktivitäten" einige Eindrücke vom Projekt "Schule kapern" eingestellt:

Link zur Website der Grundschule Baiersbronn-Mitteltal



Schlüsselübergabe für Projekt "Schule kapern"

Schluesseluebergabe

Mit der Übergabe des Schulschlüssels fiel der Startschuss für das Projekt "Schule kapern", bei dem 12 Lehramtsanwärterinnen des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) eine komplette Schule übernehmen, um so alle Facetten ihres späteren Berufslebens kennenlernen und die damit verbundenen Herausforderungen meistern zu können. Partner des Projekts ist die Grundschule Baiersbronn-Mitteltal, deren Kollegium die Woche nutzen wird, um an Feldern der Schulentwicklung zu arbeiten. Eine Win-Win-Situation für die Lehramtsanwärterinnen, die Schule und sicherlich auch die Schülerinnen und Schüler, welche die kleine aber feine Feier zur Schlüsselübergabe mit einem Lied über ihren Heimatort Baiersbronn-Mitteltal eröffneten. Anschließend überreichte Rektor Rainer Pfrommer symbolisch den Schulschlüssel an den kommissarischen Leiter des Seminars Freudenstadt, Herrn Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer, der diesen sofort weitergab an die Projektleiter Fachleiterin Susanne Wolff und Bereichsleiter Frieder Harzer sowie die anwesenden Vertreterinnen der beteiligten Lehramtsanwärterinnen.


Plenumsphase Barcamp

Barcamp 2018


Am 17. September 2018 begann der zweite Ausbildungsabschnitt der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Seminars Freudenstadt mit einer Besonderheit.

Zum Start des eigenverantwortlichen Unterrichts fand im Rahmen der Pädagogik-Ausbildung das erste Barcamp unter dem Motto „Eigenverantwortlich unterrichten – eigenverantwortlich lernen“ statt. Die Idee eines Barcamps ist es, voneinander und miteinander zu lernen und Lernen so teilnehmerorientiert und bedarfsorientiert wie möglich zu gestalten. Das Barcamp bietet darüber hinaus die Chance gruppenübergreifend ins Gespräch zu kommen, Zusammenarbeit zu fördern, vorhandene Ressourcen zu nutzen und das Netzwerken unter künftigen Grundschullehrkräften zu begünstigen.

Begleitet und unterstützt wurde diese Premiere von zwei Mitarbeiter/innen der dm-Software-Firma Filiadata, Janine Bechthold und Erik Altmann, die in die Organisationsform Barcamp einführten, diese anmoderierten und aktiv an den Sitzungen, den sogenannten Sessions und dem abschließenden Feedback teilnahmen.

Die Organisationsform lebt von der aktiven Mitarbeit aller Beteiligten und jede Person, ob Ausbilder/in oder LA, wird im Unterschied zum/zur Teilnehmer/in hierdurch zum/zur Teilgeber/in. Dabei geht es, wie Agile Coach Janine Bechthold und Erik Altmann betonen, nicht darum ein perfektes Bild von sich abzugeben, sondern darum gemeinsam besser zu werden.
So brachten an diesem Ausbildungsmontag viele LA ihre Themen, aktuellen Probleme und Fragen zu verschiedenen Bereichen mit. Diese wurden dem Plenum in wenigen Worten vorgestellt und durch Handzeichen wurde entschieden, welche Themen von allgemeinem Interesse sind und auf die Agenda kommen. In insgesamt zwölf Sessions tauschten sich die Interessenten daraufhin aus, brachten vorhandenes Wissen und Erfahrungen ein und entwickelten Ideen, z.B. zum Umgang mit Unterrichtsstörungen, zum Classroom Management, zur Portfolioarbeit und klärten u.a. Fragen zum anstehenden Elternabend. Zudem ergaben sich auch Wünsche für die weitere Arbeit in Pädagogik wie beispielsweise ein Experteninput Sketchnotes, mit dem Ziel gelungene Tafelanschriebe und andere mediale Präsentationen zu gestalten.

Auch in Zukunft erhofft sich das Seminar als lernende Institution von dieser Methode eine Kultur des miteinander und voneinander Lernens, die sich über die Multiplikation durch die LA in den Schulen idealerweise fortsetzen kann.






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