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Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule)

State Institute For Initial Teacher Training

Carl-Benz-Str. 5

72250 Freudenstadt
07441 86051-10
07441 86051-29
poststelle@seminar-gs-fds.kv.bwl.de

Letzte Aktualisierung: 02.04.2019

Aktuelle Mitteilungen


Seminar Freudenstadt begrüßt 70 junge Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter

Ausbildungskurs 2019 vor dem Seminargebäude

Im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde begrüßte das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte am vergangenen Freitag 70 junge Lehramtsanwärterinnen und -anwärter traditionell im Kursaal der Stadt Freudenstadt. Von verschiedenen Pädagogischen Hochschulen des Landes kommend beginnen die jungen Anwärterinnen und Anwärter ihren anderthalbjährigen Vorbereitungsdienst am Seminar in Freudenstadt. Hier werden die Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten des Studiums in engem Bezug zur Schulpraxis vertieft. Neben der begleitenden Ausbildung am Seminar sind die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter den Ausbildungsschulen in den Staatlichen Schulämtern Pforzheim und Rastatt zugewiesen.

Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer begrüßte den neuen Kurs sowie die zahlreichen Gäste und wünschte ihnen viel Vergnügen bei der Einführungsfeier.

Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel dankte den jungen Lehrerinnen und Lehrern schon im Voraus dafür, dass sie bereit sind Verantwortung für die Schulkinder zu übernehmen und verwies auf die Bildungslandschaft der Stadt, die über die komplette Bandbreite aller Schultypen verfüge.

Schulamtsdirektor Karl Henne vom Staatlichen Schulamt Rastatt überbrachte ein Grußwort für die beiden zuständigen Schulämter. Er legte den Fokus auf die Tiefenstrukturen von Unterricht und ging davon aus, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen nach dem von ihm gegebenen ersten Einblick in die weitere Ausbildung „sich jeden Tag auf den Weg machen und für eine effektive Lernzeit in ihrem Unterricht sorgen werden“.

Für die Kirchen sprach Schuldekan Klemens Dieterle vom katholischen Schuldekanat Rottweil. Als Vertreter des Fachs, das von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet wird gab er einen Einblick in seinen eigenen Unterricht und legte dar, dass man nicht in allen Klassen mit einer christlichen Vorprägung rechnen dürfe. Mit einem Blick auf das Wirken Jesu forderte er zur bedingungslosen Wertschätzung auf.

Als Vertreterin der Ausbildungsschulen betonte Rektorin Simone Schuon von der Gemeinschaftsschule Schopfloch in ihrer Ansprache, dass auch die Kollegien immer sehr gespannt auf die Neuen sind: „Wer verbirgt sich hinter diesem Namen mit dieser Fächerkombination?“ Dann warf sie einen humorvollen Blick auf die vielfältigen Aufgaben des Lehrerberufs, beglückwünschte die Anwesenden zu ihrer Berufswahl und versprach ihnen viel Hilfe auf ihrem Weg durch den Vorbereitungsdienst.

Auch die Seminarsprecherinnen und –sprecher des Vorgängerkurses setzten auf Humor und begrüßten ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger mit einem selbstgeschriebenen Lied über das was diese in den nächsten eineinhalb Jahren erwartet. „Seid mutig und probiert euch aus“ riefen sie ihnen zum Abschluss zu.

Direktorin Elisabeth Kryst bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. In ihrer Ansprache setzte sie sich mit den vier Fragen des Philosophen Immanuel Kant „Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?“ auseinander und brachte diese in Bezug zum Leitbild des Seminars und zum Vorbereitungsdienst der Lehramtsanwärterinnen und
-anwärter.

Umrahmt wurde die Einführungsfeier von den jungen Musiklehrerinnen und –lehrern des Vorgängerkurses und dem Kurs „Weiterer Kompetenzbereich Musik“, die unter der Leitung ihres Lehrbeauftragten Wolfgang Groß demonstrierten, wie moderner Musikunterricht aussehen kann. Groß leitete auch den Chor der Seminarmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, der die Neulinge mit „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller begrüßte.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurden die jungen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter vereidigt und erhielten ihre Urkunde.

Seit Montag läuft nun im Ausbildungsgebäude des Seminars in der Carl-Benz-Straße 5 der erste Ausbildungsblock für die jungen Anwärterinnen und Anwärter bevor es dann Mitte Februar für zweieinhalb Wochen zur Unterrichtshospitation und ersten Unterrichtsversuchen in die Stammschulen geht.


Plenumsphase Barcamp

Barcamp 2018


Am 17. September 2018 begann der zweite Ausbildungsabschnitt der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Seminars Freudenstadt mit einer Besonderheit.

Zum Start des eigenverantwortlichen Unterrichts fand im Rahmen der Pädagogik-Ausbildung das erste Barcamp unter dem Motto „Eigenverantwortlich unterrichten – eigenverantwortlich lernen“ statt. Die Idee eines Barcamps ist es, voneinander und miteinander zu lernen und Lernen so teilnehmerorientiert und bedarfsorientiert wie möglich zu gestalten. Das Barcamp bietet darüber hinaus die Chance gruppenübergreifend ins Gespräch zu kommen, Zusammenarbeit zu fördern, vorhandene Ressourcen zu nutzen und das Netzwerken unter künftigen Grundschullehrkräften zu begünstigen.

Begleitet und unterstützt wurde diese Premiere von zwei Mitarbeiter/innen der dm-Software-Firma Filiadata, Janine Bechthold und Erik Altmann, die in die Organisationsform Barcamp einführten, diese anmoderierten und aktiv an den Sitzungen, den sogenannten Sessions und dem abschließenden Feedback teilnahmen.

Die Organisationsform lebt von der aktiven Mitarbeit aller Beteiligten und jede Person, ob Ausbilder/in oder LA, wird im Unterschied zum/zur Teilnehmer/in hierdurch zum/zur Teilgeber/in. Dabei geht es, wie Agile Coach Janine Bechthold und Erik Altmann betonen, nicht darum ein perfektes Bild von sich abzugeben, sondern darum gemeinsam besser zu werden.
So brachten an diesem Ausbildungsmontag viele LA ihre Themen, aktuellen Probleme und Fragen zu verschiedenen Bereichen mit. Diese wurden dem Plenum in wenigen Worten vorgestellt und durch Handzeichen wurde entschieden, welche Themen von allgemeinem Interesse sind und auf die Agenda kommen. In insgesamt zwölf Sessions tauschten sich die Interessenten daraufhin aus, brachten vorhandenes Wissen und Erfahrungen ein und entwickelten Ideen, z.B. zum Umgang mit Unterrichtsstörungen, zum Classroom Management, zur Portfolioarbeit und klärten u.a. Fragen zum anstehenden Elternabend. Zudem ergaben sich auch Wünsche für die weitere Arbeit in Pädagogik wie beispielsweise ein Experteninput Sketchnotes, mit dem Ziel gelungene Tafelanschriebe und andere mediale Präsentationen zu gestalten.

Auch in Zukunft erhofft sich das Seminar als lernende Institution von dieser Methode eine Kultur des miteinander und voneinander Lernens, die sich über die Multiplikation durch die LA in den Schulen idealerweise fortsetzen kann.






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