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Herzlich willkommen

Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule)

Farblich verfremdetes Bild des Seminargebäudes    Farblich verfremdetes Bild des Seminargebäudes    Farblich verfremdetes Bild des Seminargebäudes    Farblich verfremdetes Bild des Seminargebäudes

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Letzte Aktualisierung: 12.03

.2021

Aktuelle Mitteilungen


Visualisierung des Kursmottos Wenn wir zum Mond wollen, müssen wir früher oder später hinfliegen

Seminar Freudenstadt begrüßt 75 angehende Lehrerinnen und Lehrer

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) die neuen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter des Kurses 2021 am 1. Februar nur in einem kleinen Rahmen begrüßen. Ihren Vorbereitungsdienst werden diese in den kommenden 18 Monaten an Schulen im gesamten Ausbildungsgebiet des Seminars Freudenstadt, in den Kreisen Rastatt, Baden-Baden, Freudenstadt und Calw, absolvieren. Da die Vereidigung in den Beamtenstatus auf Widerruf in Präsenz vorgenommen werden muss, wurden die angehenden Lehrerinnen und Lehrer in vier Schichten von Seminarleiter Holger Birnbräuer im Gebäude des Seminars begrüßt. „Gerne hätten wir Ihnen heute einen größeren Bahnhof im Kurhaus Freudenstadt für Ihre Kursbegrüßung geboten, zumal unser Seminar heute seinen 40. Geburtstag feiert“, so Direktor Birnbräuer. Am 1. Februar 1981 startete in Freudenstadt erstmals ein Kurs in die Lehrerausbildung. Seitdem hat sich das Seminar stetig weiterentwickelt. Direktor Birnbräuer betont in diesem Zusammenhang die Innovationskraft seiner Vorgängerinnen und Vorgänger in der Seminarleitung und hofft nun, dass der 40. Geburtstag des Seminars in diesem Jahr noch gebührend gefeiert werden kann. 

Unter den gegebenen Rahmenbedingungen gelang es dem Seminar einen feierlichen Rahmen zu gestalten. Grußworte der normalerweise an der Einführungsfeier teilnehmenden Ehrengäste wurden per Videobotschaft übermittelt: Landrat Dr. Michael Rückert, Oberbürgermeister Julian Osswald, Schuldekan Klemens Dieterle und Schulamtsdirektor Volker Traub vom Staatlichen Schulamt Pforzheim ließen es sich nicht nehmen, den neuen Kurs zumindest virtuell zu begrüßen. Die Leiterin der für das Seminar zuständigen Regionalstelle des ZSL in Karlsruhe Dr. Jessica Phillipp trug gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Karin Stengel ebenso mit einem Grußwort zum Gelingen der Kurseröffnung bei. Stellvertretend für die Schulleitungen aller Ausbildungsschulen ging Frau Rektorin Susanne Keller von der Grundschule Simmozheim in ihrem Videogruß auf das Motto des neuen Kurses ein: „Wenn wir zum Mond wollen, dann müssen wir früher oder später hinfliegen“. Mit diesem Zitat des NASA-Mitarbeiters Glynn Lunney möchte das Seminar den jungen Lehrkräften Mut zusprechen, zum großen Wunschziel Lehrerberuf aufzubrechen und sich mit Zuversicht den Ungewissheiten dieser Reise zu stellen. Der Vorgängerkurs des Seminars machte mit einem Grußwort der Seminarsprecherinnen Janina Bender und Klarissa Schröder den Abschluss und umrahmte die Kursbegrüßung mit aufgezeichneten musikalischen Beiträgen.

Um die Ausbildung der angehenden Lehrerinnen und Lehrer auch in Pandemiezeiten zu gewährleisten, hat das Seminar zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurde zum Beispiel der Ausbildungsplan neu gestaltet. Auch technisch sei man gut aufgestellt, so Birnbräuer, man könne alle Ausbildungsangebote auch in digitalen Lernformaten umsetzen. Alle an der Ausbildung Beteiligten wünschen sich jedoch eine schnelle Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen in den Räumen des Seminars Freudenstadt.


Religionsunterricht für Religionslehrer - Dialog und Begegnung von angehenden Religionslehrkräften mit den Religionsgemeinschaften in Freudenstadt

Mehmet Yilmaz zeigt Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern ein Buch der sunnitischen Glaubensrichtung

Als fester Bestandteil der Ausbildung stand auch in diesem Ausbildungsjahr ein Studientag zum interreligiösen Lernen und Dialog für die angehenden Religionslehrkräfte des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) auf dem Stundenplan. Die religiöse Spurensuche in Freudenstadt sowie die spannenden Begegnungen vor Ort führten erwartungsgemäß zu vielen neuen Erkenntnissen der jungen Lehrerinnen und Lehrer.


Zunächst erkundeten die Referendarinnen und Referendare mit ihren Ausbildern Frieder Harzer und Julia Sprenger die evangelische Martinskirche bzw. die katholische Taborkirche. Vor dem Hintergrund, wie man mit Kindern im Rahmen des Religionsunterrichts Kirchenräume erkunden und erleben kann, wurden Methoden und Ideen der Kirchenraumpädagogik vorgestellt und erprobt.


Im Anschluss an die Kirchenbesichtigung traf man sich vor dem Gebetsraum der Fatih-Moschee in Freudenstadt, wo unter der anschaulichen Führung von Mehmet Yilmaz die Glaubenspraxis und Rituale der sunnitischen Muslime vorgestellt und erklärt wurden. Die Moschee steht unter der Aufsicht der „Dtib“, der türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion. Viele, teilweise auch kritische, Fragen wurden gestellt und gängige Vorurteile offen angesprochen. Dabei betonte Yilmaz stets die einladende und freundliche Seite des Islams und lud die zukünftigen jungen Lehrerinnen und Lehrer ein, sich bei weiteren Besuchen selbst ein Bild davon zu machen.

Am Nachmittag schließlich waren die beiden Ausbildungsgruppen dann in die Räume der alevitischen Gemeinde Freudenstadt zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war diese tolerante und liberale Seite des Islams völlig unbekannt und so war man nach kurzen einleitenden Worten der Vorsitzenden Nurcan Dogan schnell in einem sehr munteren Austausch. Die unerwartete Freiheit und Offenheit dieser Religionsgemeinschaft wurde besonders am Beispiel der emanzipierten Stellung von Frauen deutlich, wo die Gleichberechtigung von Mann und Frau eine selbstverständliche Grundhaltung ist. Im Verlauf des Nachmittags wurden noch weitere Merkmale und traditionelle Bräuche wie zum Beispiel die „Cem-Zeremonie“ vorgestellt und ausführlich besprochen. Unterstützt wurde Dogan dabei von einer Schülerin, die aktiv im Jugendvorstand der Gemeinde tätig ist und lebendig von ihren Erfahrungen als Alevitin in Schule und Religionsunterricht berichtete. Letzteres stieß auf besonderes Interesse bei den angehenden Lehrkräften, denn nur den allerwenigsten war bekannt, dass alevitischer Religionsunterricht an der Hartranftschule in Freudenstadt erteilt wird und bereits eine langjährige Tradition hat. Durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Verordnung kann dieser momentan jedoch leider nicht erteilt werden. Die jungen Religionslehrerinnen und -lehrer wurden zur Hospitation herzlich eingeladen, sobald das Angebot wieder besteht.



Liebe Studierende des Lehramts Grundschule,

in der unter dem Text zum Download bereitstehenden Präsentation erhalten Sie alle wichtigen Informationen und Kontakte zum Vorbereitungsdienst in Baden-Württemberg und im Speziellen am Seminar Freudenstadt. Bitte scheuen Sie sich nicht, sich mit offenen Fragen bei uns zu melden.

Präsentation Vorbereitungsdienst Grundschule in Baden-Württemberg


Liebe Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter,

über Regelungen und Vorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie informieren wir Sie zeitnah.

Bitte schauen Sie auch regelmäßig auf die Website des Kultusministerium und die dortige FAQ-Seite:

www.km-bw.de



Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald

Seit mehreren Jahren kooperiert das Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) erfolgreich mit dem Nationalpark Schwarzwald. Der kommissarische Seminarleiter Holger Birnbräuer durfte am 4. Juni 2019 die offizielle Plakette für Partner des Nationalparks entgegen nehmen. Die Übergabe fand zum Abschluss der Praktikumswoche des Seminars statt, die 15 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Nationalpark verbrachten. Dabei wurden sie zunächst durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks in die naturpädagogische Arbeit eingeführt. Anschließend konnten die neu erworbenen Kompetenzen bei der Betreuung von Schulklassen erprobt werden.

Übergabe der Kooperatonsdokumente: Von links nach rechts: Volker Schebesta, Staatssekretär KM, Holger Birnbräuer, komm. Seminarleiter,  Dr. Andre Baumann, Staatssekretär Umweltministerium, Dr. Wolfgang Schlund, Leiter Nationalpark

Von links nach rechts: V. Schebesta, Staatssekretär KM, H. Birnbräuer, komm. Seminarleiter,

Dr. A. Baumann, Staatssekretär Umweltministerium, Dr. W. Schlund, Leiter Nationalpark


Eindrücke vom Projekt "Schule Kapern"

Auf der Website der Grundschule Baiersbronn-Mitteltal wurden unter den Menupunkten "Schule im Blickpunkt" > "Schulaktivitäten" einige Eindrücke vom Projekt "Schule kapern" eingestellt:

Link zur Website der Grundschule Baiersbronn-Mitteltal



Schlüsselübergabe für Projekt "Schule kapern"

Schluesseluebergabe für das Projekt Schule kapern in der Turnhalle der Schule Baiersbronn Mitteltal, Schülerinnen und Schüler der Schule, Teile des Kollegiums von Schule und Seminar

Mit der Übergabe des Schulschlüssels fiel der Startschuss für das Projekt "Schule kapern", bei dem 12 Lehramtsanwärterinnen des Seminars für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freudenstadt (Grundschule) eine komplette Schule übernehmen, um so alle Facetten ihres späteren Berufslebens kennenlernen und die damit verbundenen Herausforderungen meistern zu können. Partner des Projekts ist die Grundschule Baiersbronn-Mitteltal, deren Kollegium die Woche nutzen wird, um an Feldern der Schulentwicklung zu arbeiten. Eine Win-Win-Situation für die Lehramtsanwärterinnen, die Schule und sicherlich auch die Schülerinnen und Schüler, welche die kleine aber feine Feier zur Schlüsselübergabe mit einem Lied über ihren Heimatort Baiersbronn-Mitteltal eröffneten. Anschließend überreichte Rektor Rainer Pfrommer symbolisch den Schulschlüssel an den kommissarischen Leiter des Seminars Freudenstadt, Herrn Seminarschuldirektor Holger Birnbräuer, der diesen sofort weitergab an die Projektleiter Fachleiterin Susanne Wolff und Bereichsleiter Frieder Harzer sowie die anwesenden Vertreterinnen der beteiligten Lehramtsanwärterinnen.


Verwaltung

Susanne Hirt

07441 86051-10

E-Mail


Anfrage an das Seminar

 

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